Arbeitslosenzahlen Januar 2026: Warum Existenzgründungen jetzt an Bedeutung gewinnen
Der deutsche Arbeitsmarkt startet angespannt ins Jahr 2026. Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen deutlich: Eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. Stattdessen steigt der Druck auf Arbeitslose und Arbeitssuchende – und damit auch die Bedeutung alternativer Wege zurück in die Erwerbstätigkeit. Einer dieser Wege ist die Existenzgründung, unterstützt durch einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) nach § 45 SGB III.
Über drei Millionen Arbeitslose zu Jahresbeginn
Im Januar 2026 waren in Deutschland rund 3,09 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei etwa 6,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich kein Rückgang, sondern eine strukturell erhöhte Arbeitslosigkeit.
Zwar ist der Anstieg zum Jahreswechsel teilweise saisonal bedingt, doch der langfristige Trend bleibt angespannt. Gleichzeitig ist der Stellenmarkt schwach: Unternehmen stellen zurückhaltend ein, offene Stellen gehen zurück und Investitionen werden vielfach verschoben.
Hohe Insolvenzen begrenzen die Rückkehr in Beschäftigung
Ein wesentlicher Faktor für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit sind die hohen Unternehmensinsolvenzen. Sie führen nicht nur zu kurzfristigen Entlassungen, sondern vernichten Arbeitsplätze dauerhaft – insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen.
Die Folgen:
- klassische Tätigkeitsfelder verschwinden
- Rückkehr in den bisherigen Beruf wird schwieriger
- mehr Arbeitslose konkurrieren um weniger sichere Stellen
Damit wird deutlich: Für viele Betroffene ist die Rückkehr in abhängige Beschäftigung keine kurzfristig realistische Option.
Wenn Vermittlung an Grenzen stößt
In einem angespannten Arbeitsmarkt stößt die klassische Arbeitsvermittlung zunehmend an Grenzen. Gerade für langzeitarbeitslose oder beruflich stark spezialisierte Personen wird der direkte Wiedereinstieg immer schwieriger. In dieser Situation rückt die Existenzgründung als alternative Integrationsstrategie stärker in den Fokus.
„Wir sehen aktuell sehr deutlich, dass klassische Vermittlung allein für viele Menschen nicht mehr funktioniert. Der Arbeitsmarkt hat sich verändert – und damit auch die Wege zurück in Erwerbstätigkeit“, sagt Christian Eckstein, Geschäftsführer der Erfolgspfad GmbH. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung im Jahr 2015 über 8.000 Menschen beim Start in die Selbständigkeit unterstützt.
Existenzgründung als Ausweg aus struktureller Arbeitslosigkeit
Existenzgründungen bieten eine besondere Chance: Sie schaffen Beschäftigung unabhängig vom bestehenden Stellenmarkt. Gerade in Phasen hoher Arbeitslosigkeit können sie eine realistische Perspektive bieten – vorausgesetzt, sie sind gut vorbereitet.
„Selbstständigkeit ist kein Notnagel. Richtig vorbereitet ist sie für viele eine echte, dauerhafte Alternative zur abhängigen Beschäftigung – gerade dann, wenn der Arbeitsmarkt kaum noch passende Stellen bietet“, erklärt Christian Eckstein.
Die Rolle des Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins (AVGS)
Hier setzt der Aktivierungsgutschein (AVGS nach § 45 SGB III) an. Er ermöglicht Arbeitslosen eine professionelle, geförderte Vorbereitung auf die Existenzgründung.
Gefördert werden unter anderem:
- Entwicklung und Prüfung der Geschäftsidee
- Erstellung eines tragfähigen Businessplans
- Markt- und Wettbewerbsanalyse
- Finanz- und Liquiditätsplanung
- Vorbereitung auf Gespräche mit Kammern und Förderstellen
„Viele Gründungen scheitern nicht an der Idee, sondern an fehlender Struktur. Genau hier setzt die AVGS-Gründungsberatung an: Sie schafft Klarheit, realistische Planung und belastbare Entscheidungen“, so Christian Eckstein.
Warum Gründungsförderung jetzt besonders relevant ist
Bei hohen Arbeitslosenzahlen gewinnt der AVGS an Bedeutung, weil der klassische Arbeitsmarkt weniger Alternativen bietet. Eigeninitiative und unternehmerisches Denken werden wichtiger – allerdings nicht unbegleitet.
„Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Menschen in die Selbstständigkeit zu schicken, sondern die richtigen. Der AVGS hilft dabei, tragfähige Vorhaben von unrealistischen zu trennen“, betont Christian Eckstein.
Einordnung für 2026
Die Arbeitslosenzahlen zu Beginn des Jahres 2026 zeigen: Der Arbeitsmarkt befindet sich nicht in einer Phase der Erholung, sondern der Neuorientierung. Strukturwandel und Insolvenzen begrenzen klassische Beschäftigungswege.
Existenzgründungen, professionell begleitet und gefördert über den AVGS, übernehmen in diesem Umfeld eine wichtige Funktion der aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Fazit
Nicht für jeden führt der Weg zurück in eine abhängige Beschäftigung. Die Existenzgründung mit AVGS-Förderung bietet eine reale Alternative, um Arbeitslosigkeit dauerhaft zu beenden – vorausgesetzt, sie wird fundiert vorbereitet.
„Selbstständigkeit ist kein einfacher Weg, aber für viele der ehrlichste. Mit der richtigen Vorbereitung kann sie Stabilität schaffen, wo der Arbeitsmarkt keine mehr bietet“, fasst Christian Eckstein, Geschäftsführer der Erfolgspfad GmbH, zusammen.
Jetzt Perspektiven prüfen
Wer über eine Existenzgründung nachdenkt, sollte diesen Schritt nicht unvorbereitet gehen. Eine geförderte Gründungsberatung mit AVGS hilft, Chancen realistisch einzuschätzen und tragfähige Grundlagen zu schaffen.
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ob eine Existenzgründung der richtige Weg ist.

