Baby Plannerin – Katrin Manthey steht Eltern zur Seite

Die Erfolgsgeschichte einer Mutter

Dass auch Mütter zweier Kinder Karriere machen können, beweist Katrin Manthey aus Duisburg. Nach ihrer Ausbildung zur Steuerfachangestellten schloss sie ein Studium zur Internationalen Diplom-Betriebswirtin ab. Später war sie im Accounting und Vertrieb eines internationalen IT-Konzerns tätig. Soweit so gut. „Ich habe immer meine Arbeit gemacht, war täglich für die Kunden erreichbar und trotz der Geburt meiner zwei Kinder habe ich oft Meetings noch nach Feierabend wahrgenommen“, erzählt Katrin Manthey. „Trotzdem war für meinen Arbeitgeber meine Mutterrolle offenbar nicht mit den Anforderungen vereinbar und so kam Ende Januar 2020 völlig unerwartet die Kündigung. Ich war fassungslos, denn entgegen der vorherrschenden Meinung war ich trotz Kindergartenkindern seltener krank als beispielsweise meine männlichen Kollegen“, so die zweifache Mutter.

Arbeitslos – was nun?

„Natürlich habe ich mich dann direkt wieder beworben mit dem Ergebnis, dass mir trotz super Zeugnisse keine Teilzeitstelle angeboten werden konnte. Oder wollte!? Da war ich schon geknickt“, erinnert sich Katrin Manthey. Als sie dann im Februar das Morgenmagazin im TV schaute, sah sie einen Beitrag über Stefanie Regenbogen, die als Baby Plannerin arbeitet. Äußerst interessiert an dieser Tätigkeit rief sie direkt ihre Eltern an und erzählte, wie sehr sie sich in dem Berufsbild wiederfände und dass sie das auch machen möchte. „Meine Eltern fanden die Idee gut, aber mein Mann und meine beste Freundin waren skeptisch, wie sich das rentieren soll“, so die studierte Betriebswirtin.

Um das abzuklären, ging Katrin Manthey zur Agentur für Arbeit und berichtete dort von ihrer geplanten Selbständigkeit. Die Sachbearbeiterin war sofort Feuer und Flamme, erzählte ihr von der Möglichkeit eines Gründungscoachings und sicherte ihr die Finanzierung durch einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein zu. „, Ich traue Ihnen das zu´ sagte die resolute Dame von der Arbeitsagentur“, so Katrin Manthey lächelnd. „Es war schön zu sehen, dass sie als Frau mich als Frau in meinen Plänen unterstützt. Nur wie man jetzt einen Businessplan schreiben sollte, war für mich eine echte Herausforderung. Da fühlte ich mich ein Stück herausgefordert und habe erstmal auf Google nach einem Partner fürs Coaching in Düsseldorf recherchiert.“

So traf die angehende Baby Plannerin auf das Gründercoaching der Erfolgspfad GmbH und war bereits nach dem ersten Gespräch begeistert. „Die Beraterin sagte mir, dass es jetzt die perfekte Zeit sei für diesen Beruf. Sechs Wochen Corona sei wie zig Wochen ohne Strom. In neun Monaten sei ein totaler Babyboom zu erwarten“, scherzt Katrin Manthey. So konnte sie die Corona-Krise sinnvoll nutzen und im Online-Coaching wertvolles Gründerwissen erlangen. „Wir haben flexibel und individuell in alternativen Lernformen gearbeitet – immer angepasst an meine Situation als Mutter. Durch die behördliche Anordnung waren Kindergärten zu der Zeit geschlossen und so ging es zunächst schleppend voran. Später konnten meine Eltern die Kinder betreuen und so waren meine Beraterin und ich in der Lage drei Tage ungestört zu arbeiten. Am Ende standen der Businessplan und die Finanzen, samt Markt- und Konkurrenzanalyse. Jetzt warte ich nur noch auf die Bewilligung des Gründungszuschusses“, so Katrin Manthey.

Gründen während Corona?

Der Plan war da, aber wie sollte man Marketing betreiben in Zeiten von Corona? Die meisten Geburtsstationen in Krankenhäusern durften nicht betreten werden und besonders die persönliche Akquise war aufgrund des Kontaktverbots ausgeschlossen. Katrin Manthey nahm Kontakt mit Frauenärzten auf, verschickte Flyer und arbeitete fleißig an ihrem Internetauftritt. „Auf meiner Seite will ich die verschiedenen Spezialisierungen der umliegenden Kinderkliniken herausstellen: Mehrlinge, Früh- oder Risikoschwangerschaften, Kindersicherheit in Wohnung, Haus und Garten, Wellness für die (werdende) Mama und/oder Baby usw. Ein Beitrag im Radio Duisburg ist auch noch geplant. Ansonsten schalte ich Werbung in Magazinen für Mütter und hoffe dann im Juli mit meiner Selbständigkeit durchstarten zu können“, erzählt Katrin Manthey.

Zu ihrer Zielgruppe gehören vor allem schwangere Frauen, die sich Unterstützung/Beratung wünschen. Dies gilt besonders für Mütter in leitenden Funktionen, wo Zeit ein hohes Gut und oft knapp ist. Auch zugezogene Schwangere, die mit der deutschen Bürokratie schlichtweg überfordert sind, freuen sich über kompetente und zugewandte Beratung. „Ich helfe bei Themen wie Kindersicherheit, Babytragen, Hebammensuche, Erstausstattung, Elterngeld und Stillberatung. Diese Lebensberatung erwartet man eigentlich von der Familie und von Freunden, aber das hat nicht jeder. Es ist eigentlich unfair, dass es immer an den Frauen hängen bleibt und die sollte man deshalb besonders betreuen“, so die Baby Plannerin energisch. Sie selbst hatte wegen Unterstützung bei der „Baby Planner Academy“ in Berlin angefragt, jedoch über acht Wochen keine Rückmeldung erhalten. Nach eigener Recherche entschied sie sich daher für eine Online-Ausbildung in Kalifornien beim International Parenting & Health Institute. Dieses Selbststudium auf Englisch dauert circa acht Wochen und zertifiziert Katrin Manthey nach Abschluss als Baby Plannerin.

„Ich will Skeptiker überzeugen“

„Der Austausch mit Kollegen oder auch Konkurrenten der Branche ist mir sehr wichtig“, so Katrin Manthey überzeugt. „Man kann sich gegenseitig unterstützen und sich im Krankheits- oder Urlaubsfall vielleicht sogar vertreten. Ich habe mein Büro jetzt im eigenen Wohnhaus und kann deshalb flexibel arbeiten. Trotzdem ist es gut, wenn man vorher alles ordentlich geplant hat. So ein Gründercoaching kann ich daher empfehlen, um sich nicht zu verzetteln.“

Als Steuerfachangestellte kennt sich Katrin Manthey bereits mit allen steuerrechtlichen Details aus und war froh für die Unterstützung der Beraterin, um anderweitige Fehler zu vermeiden. So musste beispielweise eine Lösung für das immerwährende Problem der Akquise gefunden werden, denn nach Neugeburten gibt es (oft) nur ein, höchstens zwei oder eben kein weiteres Geschwisterchen. Wichtig war auch ein autonomes Business zu definieren, dass nachhaltig Umsatz generiert.

„Man kann sich nicht auf alles vorbereiten – siehe Corona – aber mein Coaching hat mir wirklich geholfen, alles im Blick zu behalten. Es war auch so anspruchsvoll, dass ich abends echt platt war“, so Katrin Manthey. „Da die Vorstellungen und Menschen hinter der Geschäftsidee ja sehr individuell sind, sollte auch das Coaching individuell sein. In meinem Fall war das besonders hilfreich wegen Corona und meiner Kinder. Jetzt habe ich alles, um endlich wieder beruflich aktiv werden zu können und auch die Skeptiker vom Erfolg meiner Selbständigkeit als Baby Plannerin zu überzeugen.“

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