Baudetektive Dierksen

Hilfe für Bauherren

Ganzheitliche Qualitätskontrolle bei Bauvorhaben

Martin Dierksen ist gelernter Maurermeister und kennt alle Phasen eines Bauvorhabens von der Pike auf. Er lernte alles Wissenswerte über deutsche Standards im Baugewerbe und notwendige Kennzahlen zur Qualitätssicherung. Später war er als Bauleiter für öffentliche und private Bauvorhaben tätig. Es lag in seiner Verantwortung, die fachmännische Ausführung anzuleiten und zu kontrollieren. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Architekten war ihm die Qualität der Bauarbeiten stets das höchste Gut.

Doch Herr Dierksen erinnert sich an wesentliche Unterschiede: „Qualität braucht Geld. Eine Ressource, die der öffentliche Sektor genug hat. Aber bei Privatpersonen reichen die Finanzmittel oft nicht aus, um einen Architekten über die Planung hinaus auch für die Überwachung der Ausführung zu honorieren. In meiner Zeit als Bauleiter habe ich einige Fehler an Bauprojekten gesehen. Ursachen sind Zeitdruck, absoluter Fachkräftemangel und auch das Unwissen der Bauherren. Fehler passieren, keiner sieht es und am Ende ist eigentlich immer der nichtwissende Kunde der Leidtragende“, erklärt Dierksen. So hat er es oft erlebt. Er wies auf einen Mangel hin, es folgten viele kleine Kämpfe mit den Bauträgern und oft wurde trotzdem nichts unternommen. Immer wieder prangerte Dierksen die gemachten Fehler an, die menschlich sind, aber auch schnell kostspielig. Statt der Behebung der Mängel oder einer Anerkennung für seine Aufmerksamkeit folgte jedoch ein Kündigungsschreiben. Plötzlich war Dierksen arbeitslos, weil er mehr wollte als nur „schnell schnell ein Haus bauen“.

Was nun? Martin Dierksen verfügte über herausragende Baufachkenntnisse, ein geschultes Auge und die nötige Rechtskompetenz, doch ohne Arbeitgeber konnte er nichts davon einsetzen. Zudem ärgerte ihn die mangelnde Fachkompetenz und Ignoranz von Bauträgern privater Bauvorhaben. Der ehemalige Bauleiter wollte Bauherren helfen und ihnen ein kompetenter, unabhängiger Ratgeber sein. Das war die Geburtsstunde für die Baudetektive. „Das Ziel aller Beteiligter sollte doch sein: Hauptsache das Haus steht. Und zwar sicher! Das meint rechtlich geschützt gegen Mängel, standfest und qualitativ hochwertig. Jeder sollte das gleiche Recht auf ein weitgehend mangelfreies Objekt haben“, beschreibt Dierksen seine Motivation. Aus der Arbeitslosigkeit heraus wollte er sich selbstständig machen und als Baudetektiv Projekte begleiten, das heißt die einzelnen Bauphasen dokumentieren und Fehler aufzeigen, bevor sie größeren finanziellen Schaden verursachen.

Mit dieser Idee ging Martin Dierksen zur Agentur für Arbeit und zur IHK. Er wollte seine Arbeitslosigkeit durch eine Selbstständigkeit beenden. Im Gespräch stellte sich heraus, dass zuerst ein Businessplan benötigt wird. Dafür wurde dem angehenden Baudetektiven ein Coaching mit freier Trägerwahl empfohlen. „Auf der Suche nach einem passenden Partner bin ich schnell auf Erfolgspfad gestoßen“, beschreibt Dierksen seine damalige Situation. „Mir wurde erklärt, dass ich einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, kurz AVGS beantragen kann, damit die Kosten fürs Coaching von der Agentur übernommen werden. Neben diesen und vielen weiteren Informationen gab mir Erfolgspfad dann in einer 1:1-Betreuung eine Unternehmensberaterin an die Hand“, erinnert sich Dierksen zufrieden. Innerhalb von zwei Wochen stand der Businessplan. Diesen reichte der Baudetektiv bei der Agentur für Arbeit sowie der IHK ein und erhielt einen Gründerzuschuss für seine Selbstständigkeit.

Das Konzept ging auf. Mit zwei wachen Augen und einer Kamera ausgerüstet begutachtet der Baudetektiv nun Baustellen, fotografiert und dokumentiert. Interessenten bietet er Tipps und Tricks zur Budget-Optimierung oder ein Bauherren-Coaching. Dazu gehört neben der Vermittlung von Fachwissen im Baugewerbe auch die realistische Einschätzung von Mach-barem in Eigenleistung. Schon vor Beginn der Bauarbeiten prüft Dierksen die vertraglichen Regelungen und schafft mit seiner ganzheitlichen Dokumentation eine Grundlage für nachweisbares Fehlverhalten. Vielen Bauherren ist nicht bewusst, dass sie aufgrund der Umkehrbeweislast verpflichtet sind, nach der Bauabnahme dem Bauunternehmen Mängel nachzuweisen. Eine ausreichende Beaufsichtigung der Bauphasen sowie eine fachkundige und haltbare Dokumentation sind von den meist berufstätigen Laien nahezu unmöglich zu leisten. Dierksen will hier Abhilfe schaffen und kostspielige Gerichtsverhandlungen oder massive Wertverluste von Gebäuden verhindern.

Im Angebot des Baudetektivs enthalten sind Checklisten, wichtige Formulare, Musterschreiben und Prüfprotokolle für alle Bereiche der Bauprojekte. Martin Dierksen verleiht seinen Kunden das Know-how und die Fähigkeit, mit Bauunternehmen auf Augenhöhe zu argumentieren, Fehler fachgerecht zu dokumentieren und sich dadurch bereits Respekt zu verschaffen. Rein nach dem Motto: Schon das Wissen um eine stetige Qualitätskontrolle verbessert die Ausführung. Im Klartext: Wird man beobachtet, arbeitet man besser. „Jeder Mensch macht Fehler. Das ist normal und macht uns menschlich. Wird so etwas früh erkannt, muss man vielleicht nur wenige Steine neu setzen, aber nicht gleich das ganze Haus abreißen. Das spart Kosten auf beiden Seiten“, erklärt Dierksen. Seine Vision? Eine ständige Qualitätskontrolle als festen Parameter in Baufinanzierungsanfragen zu etablieren und die Überwachung von Bauvorhaben als Standard festzulegen.

Martin Dierksen weiß, was er will und hat immer an seinem Konzept festgehalten. Inzwischen kooperiert er mit einer Rechtsanwaltskanzlei für Baurecht und Finanzierungsexperten von der Firma Dr. Klein. „Selbstständig zu sein heißt, dass man selbst und ständig arbeitet. Deshalb sollte es einem auch Freude machen. Mit Partnern wie Erfolgspfad an der Hand und dem Gründerzuschuss als Grundlage ist einiges möglich“, erläutert der Baudetektiv. Um seine Kunden künftig noch versierter beraten zu können, absolviert er neben seinem Meistertitel noch eine Weiterbildung zum DEKRA zertifizierten Sachverständigen für Bauschäden.

Zur Website von Baudetektive Dierksen

 

Artikel der Schweriner Volkszeitung am 09.07.2019

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